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EEG-Umlage: Eigenheimbesitzer profitieren weiter!

Datum: 04.08.2014

Änderungen bei der EEG-Umlage

Die Ausweitung der EEG-Umlage auf Strom, der für den Eigenbedarf verbraucht wird, kann Besitzer von Photovoltaikanlagen und alle, die planen eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, in Unmut versetzen. 30 Prozent der EEG-Umlage müssen ab 1. August auch für den an Ort und Stelle verbrauchten Strom berappt werden. Aber für Eigenheimbesitzer gibt es keinen Grund für schlechte Laune: Neue Photovoltaikanlagen mit weniger als zehn Kilowatt Leistung bleiben nämlich von der EEG-Umlage ausgenommen – und solche Solarsysteme werden üblicherweise auf Einfamilienhäusern installiert.


Auch die Kraft-Wärme-Kopplung bekommt ihre Ausnahme

Der Gesetzgeber hat die Ausnahme für Anlagen unter zehn Kilowatt Leistung auch auf die umweltfreundlichen KWK-Anlagen ausgedehnt. Die Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt neben Heizwärme auch Strom und nutzt so den Brennstoff optimal aus. Auch der Ausblick in die Zukunft gibt gute Argumente für Umrüstung oder die energetische Sanierung: Bis 2050 soll der Gebäudebestand klimaneutral werden, eine Gesamtstrategie soll 2015 verabschiedet werden und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz sowie die Energieeinsparverordnung weiterentwickelt werden.  Die Investition in Photovoltaiktechnik rechnet sich bei den hohen Strompreisen allerdings bereits jetzt, wie die „Süddeutsche Zeitung“ letzte Woche vorrechnete: Die Produktionskosten neuer Anlagen lägen inklusive Wartung und Finanzierung bei 10 bis 15 Cent pro Kilowattstunde und damit „bei der Hälfte dessen, was die Energieversorger in Rechnung stellen.“

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