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KfW: Fördermittel für barrierereduzierende Maßnahmen aufgebraucht!

Datum: 18.08.2016

 

Einzelanträge für Einbruchschutz weiterhin möglich

Wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mitteilt, sind die 49 Millionen Euro, die der Bund für dieses Jahr über die staatliche Bank für das Programm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (Nr. 455)“ zur Verfügung stellte, aufgebraucht. Anträge können ab sofort nicht mehr gestellt werden. Auch in Kombination mit einer Förderung zum Einbruchschutz besteht die Möglichkeit nicht mehr. Diese Förderung kann jedoch als Einzelantrag weiter bewilligt werden. Bereits zugesagte Zuschüsse werden natürlich noch ausgezahlt, Neuanträge sind erst für nächstes Jahr möglich.

Hohe Nachfrage

„In diesem Jahr ist die Nachfrage nach der Zuschussförderung für barrierereduzierende Maßnahmen einschließlich Kombianträgen Barrierereduzierung und Einbruchschutz sehr hoch,“ lässt die KfW in ihrer Meldung verlauten. Offensichtlich investieren immer mehr Menschen in ihre Bestandsimmobilien, über die Gründe kann man nur spekulieren, die demografische Entwicklung und die Zinssituation für Investitionen dürften aber die richtigen Stichworte sein. Die Landesverbände für Wohneigentum kommen zur Einschätzung, dass „ein Umdenken stattfindet und immer mehr Menschen ihre Bestandsimmobilien barrierefrei – und somit nachhaltig - gestalten.“ Der Verband Wohneigentum Niedersachsen befürwortet, dass dieses Zuschussprogramm weitergeführt und in den nächsten Jahren mit einem höheren Budget ausgestattet wird.


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